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Essbare LenneSchiene

Goldschwänzchen


Die Birnensorte „Goldschwänzchen“ ist vermutlich eine uralte Birnensorte, die aber nie weit verbreitet war. Sie wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als Lokalsorte des Bergischen Landes beschrieben. Es ist nur dem Zufall zu verdanken, dass sie überhaupt noch erhalten ist. Die Altbäume sind inzwischen fast alle abgestorben. In den 1970er Jahren wurden Edelreiser eines noch vorhandenen Altbaums in den Reisermuttergarten der Landwirtschaftskammer in Bonn geliefert, um die Sorte zu erhalten. Der Reisermuttergarten ist jedoch aufgrund einer Feuerbrandinfektion (eine meist tödlich verlaufende, bakterielle Pflanzenkrankheit) im Jahre 2009 gerodet worden. Allerdings wurden zuvor Edelreiser an Privatleute und auf den Erhalt alter Obstsorten spezialisierte Baumschulen verkauft, so dass das „Goldschwänzchen“ dadurch überlebt hat.

Die Birnenbäume dieser Sorte sind robust gegenüber Birnenschorf und anderen Krankheiten. Sie sind hinsichtlich der Boden- und Standortverhältnisse breit anbaufähig. Das „Goldschwänzchen“ ist jedoch kein guter Befruchter für andere Birnensorten.

Im Rahmen des Projektes „Essbare LenneSchiene“ wurde die Birnensorte „Goldschwänzchen“ in Schmallenberg im Kurpark und in Iserlohn-Letmathe gepflanzt.

Wenn Sie eine der hier vorgestellten Sorten beziehen möchten, wenden Sie sich bitte an:

Stadt Iserlohn, Abteilung Umwelt- und Klimaschutz
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Tel.: 02371-217 2415

Goldschwänzchen

Foto: Volker Knipp

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