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Essbare LenneSchiene

Wildbirne


Die Wildbirne wächst als Großstrauch oder als Baum und kann auf guten Standorten Höhen von über 20 m erreichen. Dabei kann der Stamm bis zu sechs Meter astfrei sein und einen Durchmesser von bis zu 80 cm haben. Die Wildbirne wird mit mehr als 200 Jahren weitaus älter als ihr Verwandter der Wildapfel.

Ihr weites Verbreitungsgebiet und ihr Vorkommen in verschiedenen Landschafts- und Waldtypen zeigt, wie vielfältig das Wildbirnen-Habitat sein kann. Ihre Anspruchslosigkeit und ihre Trockenheitstoleranz sind beachtlich und ermöglichen im Zuge des Klimawandels Wiederaufforstungsmaßnahmen an schwierigen Standorten, wie zum Beispiel ehemalige Weinanbaugebiete.

Die zirka vier bis sechs Zentimeter großen Früchte der Wildbirne sind essbar. Sie sind allerdings erst nach dem ersten Frost genießbar, wenn sie überreif und mehlig sind. Der Geschmack ist sehr herb, daher wird die Frucht vorwiegend als Dörr- oder Backobst genutzt. Die Blütenknospen und das aus den Birnenkernen gewonnene Speiseöl dienen als gesunde Salatbeilage. Die Wildbirne ist auch als traditionelles Heilmittel bekannt.

Im Rahmen des Projektes „Essbare LenneSchiene“ wurde die Wildbirne in Iserlohn-Letmathe gepflanzt.

Wenn Sie eine der hier vorgestellten Sorten beziehen möchten, wenden Sie sich bitte an:

Stadt Iserlohn, Abteilung Umwelt- und Klimaschutz
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Tel.: 02371-217 2415

Wildbirne

Foto: Volker Knipp

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